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Freitag, 17. Mai 2013

Blauer Regen, Funkstille, Bockshorn, geistiges Feuer und Naturelement

Obwohl es hier teilweise immer noch saukalt ist, blühen doch die Glyzinien↓ wie jedes Jahr um diese Zeit, wie ich da und dort voll Freude gesehen habe.

Bedauerlicherweise (ich bin nun mal ein „Gfrörling“) schaffte ich es nicht in den Park um meine Augen, meine Nase und mein Gemüt an den wundersam lieblichen und betörend riechenden Glyzinienblüten zu erquicken. 


Deshalb hier Bilder aus der Vergangenheit↓, als es noch so richtig schön und warm lenzte. Aber was soll’s der Sommer blinzelt schon hinter dem Blütenbo-gen hervor, vielleicht kannst du ihn ja sehen?


Die Mutter der ganzen Schöpfung ist die universelle Seele,
die ohne Anfang und Ende ist und die Quelle der Schönheit und Liebe.
Khalil Gibran

Frohe Pfingst- und Maitage wünsche ich allen, die hier vorbeischauen. Irgend-wann werde ich bestimmt wieder häufiger bloggen, im Moment ist Funkstille, irgendwo ist wohl der Stecker ausgezogen-:(


Wie ist doch alles so veränderlich!
Und wohl dem, der sich weder positiv noch negativ
so schnell in irgendein Bockshorn jagen lässt.
Karl Barth ~ (Kalenderspruch)

Pfingsten hat doch etwas mit dem Feuer zu tun? Ich erinnere mich noch wie mich als Kind im Religionsunterricht die Bibelgeschichte vom Pfingstfeuer faszinierte. Die folgende Szene aus der Geschichte hat sich mir damals tief eingeprägt:

 „Plötzlich erhob sich vom Himmel her ein Dröhnen wie von einem Sturm. Die Jünger sahen etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf sie niederließ: Der Heilige Geist hatte sie erfüllt. Dieser gab ihnen die Fähigkeit, sich in fremden Sprachen zu verständigen.“


Feuer an sich ist weder gut noch böse.
Wärmt es uns, so freuen wir uns an ihm,
brennt es uns, so sind wir ihm gram.
- Ebenso verhält es sich mit der Welt.
Swami Vivekananda

Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, 
aus ihnen besteht er.
Vom Feuer hat er die Wärme, 
Atem von der Luft,
vom Wasser Blut und
von der Erde das Fleisch;

in gleicher Weise auch 
vom Feuer die Sehkraft,
von der Luft das Gehör,
vom Wasser die Bewegung,
von der Erde das Aufrechtgehen.
Hildegard von Bingen

Möge das Feuer, das du in deinem Herd schürst,
nie erlöschen,
möge aber auch die Wärme nie erkalten,
die du einem Fremden schenkst.
Aus Irland