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Donnerstag

Vorübergehend im Eismond gefangen


Die eisige Handschrift des Monats Januar, in alter Zeit auch Eismond ge-nannt, lässt die Natur unter einer Schneedecke ruhen. Ich tue es ihr nach, und lasse es zu, mehr zu rasten und zu schlafen. Die Grippe, die hier gras-sieren soll, hat mich nicht erwischt, und so soll es bleiben.

Lesen, Filme schauen, Besuche machen, Haushalten sind im Moment meine Topaktivitäten. Kein Wintersport, dafür ab und zu warm eingepackt ein ganz gewöhnlicher Spaziergang. Kürzlich habe ich mich über einen Kalenderspruch amüsiert: „Jogging, Skating, Nordic Walking: Mit dem einfachen Gehen geht nichts mehr.“


Also ich bin Fan vom einfachen Gehen. Nordic Walking mit den Stöcken war mir nie sympathisch, auch dem Joggen konnte ich nicht wirklich etwas abge-winnen. Und Skating, na gut früher sagten wir dem Rollschuh fahren, und das habe ich in jüngeren Jahren eine Zeitlang ganz gut gekonnt.

Drei Filme hätte ich gerne geschaut, einer ist schon bald weg aus dem Kino-programm: „Cloud Atlas.↓“ Einer immer noch aktuell: „Life of Pi↓“ und einer ganz neu angelaufen: „Hanna Arendt↓“

Doch alle drei schaffe ich nicht, so habe ich mich für „Life of Pi“ (Schiffbruch mit Tiger) entschieden und werde ihn am nächstens Kinomontag anschauen.



Der Regisseur des Films, Ang Lee ist einer meiner bevorzugten Filmemacher. Ich habe einige seiner Filme auf DVD gesehen, wie z.B.

EatDrinkManWomen↓
Tiger and Dragon↓
Brokeback Montain↓
Gefahr und Begierde↓

Ich finde seine Filme sehr tiefgründig, und da er Chinese (Taiwanese) und Amerikaner ist, kann er sich in verschiedenen Kulturen einfühlsam bewegen. Ich freue mich darauf „Life of Pi“ zu sehen.

Wikipedia weiss unter anderem über Ang Lee zu erzählen↓:

Entgegen den Wünschen seiner Eltern, wie sein Vater eine klassische aka-demische Laufbahn einzuschlagen, interessierte sich Lee für das Schauspiel und absolvierte mit ihrem Segen zunächst ein Theater- und Filmstudium in Taipeh.

Im Anschluss daran ging er 1978 in die USA, um an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign Theaterwissenschaft und -regie zu studieren. Nach dem Erwerb seines B.A. in Illinois verlegte er sich ganz auf das Studium der Film- und Theaterproduktion an der Universität von New York, das er 1985 mit einem Master abschloss. Danach entschloss er sich, mit seiner ebenfalls aus Taiwan stammenden Ehefrau zusammen in den USA zu bleiben.


Die Bilder sind nicht von diesem Jahr, doch so hat es die letzten Tage bei uns ausgesehen. Der Schnee ist schon beinahe wieder weg, aber eisig kalt ist es immer noch.

Bald ist der Januar vorüber, darüber bin ich nicht traurig – in 54 Tagen ab heute ist Frühlingsanfang-:)))

Entspannte Wintertage
wünsche ich allen, die hier lesen.
Winke!