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Sonntag

Zimtsterne, Zimt und O Tannenbaum

Kürzlich wurde ich gefragt, welches mein liebstes Weihnachtsguetzli sei. Ohne zu zögern antwortete ich: Der Zimtstern.

Mmmmh, ja ich gebe es zu, in einer Weihnachtsplätzli-Mischung kralle ich mir oft zuerst die Zimtsterne heraus. Um diesen Umstand zu berücksichtigen, habe ich mich aufgerafft auch wieder einmal zu backen: Zimtsterne↓ und nur Zimtsterne!


Eigentlich hatte ich im Sinn einige davon zu verschenken, schön eingepackt in einer Weihnachtstüte. Aber … schmecken tun sie zwar himmlisch, doch so wie sie aussehen, sind sie nur für den Eigenbedarf bestimmt-;)

An zweiter Stelle auf meiner Beliebtheitsskala folgt dann das Brunsli↓ und an dritter Stelle das Änis-Chräbeli↓. Vielleicht habt ihr ja auch ein bevorzugtes Weihnachtsplätzli?

In letzter Zeit habe ich viel Gutes über die gesundheitlichen Wirkungen von Zimt↓ gehört, deshalb habe ich mir ein kleines Buch mit vielen interessanten Details über dieses Gewürz geschenkt. Unter anderem hilft es den Blutzucker-spiegel↓ zu senken, was zur Weihnachtszeit mit dem üppigen Essen vorteil-haft ist.


In dieser Adventszeit war ich wieder einmal an einem Weihnachtskonzert. Ich mag die Gospellieder sehr gerne, diesmal waren es hiesige Chöre und Sängerinnen. Schön und perfekt gesungen, aber irgendwie fehlte mir das innere Feuer wie es die Afroamerikanerinnen zum Ausdruck bringen.


O Tannenbaum erklingt es nun wieder in vielen Stuben, es ist mir von den traditionellen Weihnachtsliedern das liebste. So schön wie Andrea Bocelli kann ich es dann doch nicht singen, aber immerhin kenne ich alle drei Strophen↓.

 

Ein fröhliches Weihnachtsfest
wünsche ich allen, die hier vorbeischauen.

Der Traum vom Weihnachtsbaum
 Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find' ich dich?
August Heinrich
Hoffmann von Fallersleben 1798 - 1874