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Freitag

Wintersonnenwende und das Licht in uns

Heute am 21.12.2012 ist der Tag, wo wie jedes Jahr etwa um diese Zeit die Sonne ihren Wendepunkt erreicht. Die Tage werden wieder länger, die gröss-te Dunkelheit ist überwunden.

Was wären wir ohne Sonnenlicht, gäbe es überhaupt Leben auf unserem Planeten ohne ihren Einfluss? Wohl kaum. Die Erde wäre wahrscheinlich ein kalter, versteinerter Planet.

Und wie steht es mit dem Licht in uns drin? Wenn ich die Welt und die Ge-sellschaft betrachte, frage ich mich manchmal: Haben wir Menschen uns nicht weit von unserem inneren Licht entfernt? Sind wir auch da am dunkelsten Punkt angelangt, wo sich eine Wende vollzieht? Eine Wende hin zum Licht in uns und zu Werten wie gütige Liebe, Mitgefühl und Ehrlichkeit.


Sehr viele Menschen verbinden mit dem heutigen Datum hohe Erwartungen. Die einen glauben an den Weltuntergang, die anderen daran, dass sie irgend-wie magisch in eine andere Dimension aufsteigen und noch andere sogar, dass Ausserirdische sie abholen kommen. Sogar ein Live-Blog zum Weltunter-gang 2012 habe ich im Internet gefunden.

Und ich? Na ja, erst dachte ich, vielleicht ist etwas dran, dass unsere Welt total zusammenbricht. Doch je näher wir uns dem heutigen Datum näherten, desto ruhiger und zuversichtlicher wurde ich.

Die Antwort liegt für mich in jedem einzelnen Menschen, der sich aufmacht um das Licht in sich selbst zu finden. Ich vermute, es sind schon sehr viele, und es werden immer mehr, die diesen inneren Weg gehen. In den kommen-den Jahren wird sich dieser Wertewandel auch im Aussen offenbaren. Ich bin zuversichtlich auf lange Sicht.

Alle Geburt ist Geburt aus Dunkel ans Licht;
das Samenkorn muss in die Erde versenkt werden
und in der Finsternis sterben,
damit die schönere Lichtgestalt sich erhebe
und am Sonnenstrahl sich entfalte.
Friedrich Schelling 1775 - 1854