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Montag

Meine Lieblingsköchin ~ Weltvegetariertag

Heute am internationalen Weltvegetariertag möchte ich hier im Blog einmal meine Lieblingsköchin vorstellen. Das ist Manjula Jain und ihre Webseite heisst Manjula’s kitchen↓


Dort habe ich gelesen, dass Manjula Jain in Nordindien geboren wurde, ihre Familie lebte schon immer vegetarisch. Ihre Mutter war eine ausgezeichnete Köchin, welche jedem Detail Aufmerksamkeit schenkte. Sehr wichtig war für sie immer mit frischen Zutaten zu kochen.

Als Kind und junge Erwachsene half Manjula ihrer Mutter in der Küche. Sie lernte mit wenigen Gewürzen und Kräutern zu kochen um nicht den Ge-schmack von Gemüse, Getreide und Linsen zu kompromittieren.

Nachdem Manjula Jain heiratete und in den späten 1960ern in die USA übersiedelte, blieb ihre Familie wegen ihrer Zugehörigkeit zur Jain Religion bei der vegetarischen Ernährung. Die Hauptprinzipien der Jain Religion sind der Glaube in Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen und der Glaube in „Leben und Leben lassen“. Manjula Jain lebt heute mit Begeisterung diesen Lebensstil. Quelle zum englischen Text↓


Wer auf der Suche ist nach einem vegetarischen Rezept, das erfolgreich nachzukochen ist, wird in Manjula’s Kitchen fündig. Etwas Entdeckerfreude gehört allerdings dazu beim Ausprobieren von bis anhin unbekannten Gewür-zen und Speisen.

Drei Videos habe ich für diesen Beitrag ausgesucht zusammen mit dem Link zu den geschriebenen Rezepten. Viel Freude beim Zuschauen bei Manjula’s Kochkünsten, oder wer weiss, vielleicht sogar beim selber ausprobieren der Rezepte-:)))

HIER↓ zum Link der geschriebenen Version des vorgestellten Rezeptes

Der Weltvegetariertag (1. Oktober) wurde 1972 eingeführt, damals waren Menschen, die auf Fleisch verzichteten eine Randerscheinung. In den letzten Jahren hat sich in dieser Hinsicht ein Wandel vollzogen, nicht wenige junge Menschen essen fleischlos.

Einige gehen sogar noch einen grossen Schritt weiter, und wollen nichts Tierisches mehr auf ihren Tellern sehen, das heisst auch keine Eier, keine Milchprodukte, keinen Honig usw. Und die ganz Konsequenten verbannen auch jegliche Lederprodukte aus ihrem Leben, wie Lederjacken, Lederta-schen, Lederschuhe, Ledergürtel und so fort.


Meine Vegetarierkarriere war mit Unterbrüchen durchzogen. Meine ersten Gehversuche datieren etwa auf  die 1970er Jahre zurück. Eigentlich hatte ich Fleisch ganz gerne gegessen bis ich damals einen Film sah, der Einblicke in den Schlachthof bot und die Tötungstechniken zeigte.

Das schockierte mich und ich beschloss darauf aufs Fleisch essen zu ver-zichten.

 
HIER↓ zum Link der geschriebenen Version des vorgestellten Rezeptes

Irgendwann liess ich mich davon überzeugen wieder Fleisch zu essen mit Argumenten wie: Das gehört zum Leben, essen heisst töten. Auch bei der Getreideernte werden Tausende von Kleinstlebewesen getötet. Und ein Arzt meinte einmal, ich müsste täglich etwa 1 kg Quark essen um meinen Protein-bedarf abzudecken, wenn ich kein Fleisch esse.

Da begann ich wieder Fleisch zu essen, zwar recht wenig und viel bewusster. Das ging ganz gut, bis ich im Internet den Film „Earthlings↓“ sah, da wurde ich wieder Vollzeitvegetarierin. In der Doku wird so entsetzliches Tierleid ge-zeigt, dass ich nur ein Bild daraus vor mein inneres Auge rufen muss, wenn mich doch wieder einmal nach einer knackigen Grillbratwurst gelüstet.

Wer mutig ist, kann den Film auf der Webseite der Albert-Schweizer-Stif-tung.de mit deutschen Untertiteln ansehen.


Doch Käse und Eier könnte ich im Moment nicht weglassen, obwohl mich die im Film gezeigte Milch- und Eierproduktion ebenfalls erschauern lässt.

Allerdings halte ich Ausschau nach Milchersatzprodukten, denn wie 20% der älteren Menschen im Westen habe ich eine Laktoseintoleranz↓ entwickelt. Hast du gewusst, dass die meisten asiatischen Menschen die Milch nicht verdauen können, schon bei der Geburt fehlt ihnen das entsprechende Enzym dazu.

So wie ich es nicht fertig bringe Veganerin zu werden, geht es wahr-scheinlich vielen Menschen mit dem nicht fleischlos essen Können. In der Schweiz soll jeder Bewohner im Schnitt 53 kg Fleisch pro Jahr essen. Viele achten jedoch heutzutage beim Fleischkauf auf die Herkunft und auf eine artgerechte Tierhaltung und essen bewusst weniger Fleisch.

HIER↓ zum Link der geschriebenen Version des vorgestellten Rezeptes

Nicht wenige wissen schon darüber Bescheid, dass z.B. eine Mahlzeit mit Fleisch rund dreimal so viele Treibhausgase produziert wie ein vegetarisches Gericht.

Auch beim Wasserverbrauch schneidet die Pflanzenkost besser ab. Um 1 kg Kartoffeln zu produzieren, sind 290 Liter Wasser nötig. Für 1 kg Rindfleisch braucht es hingegen über 15'000 Liter. (Quelle waterfootprint.org)

Weil wenig manchmal viel bewirken kann wurde in den USA 2003 der Fleischlose Montag ins Leben gerufen. Mittlerweile hat die Aktion in vielen Ländern Anklang gefunden. Restaurants, Kantinen, Schulen, Universitäten und staatliche Einrichtungen beteiligen sich daran und bieten an diesem Tag regelmässig vegetarische Menüs an.
Wer es aus all den genannten Gründen schafft einmal pro Woche (besser noch zwei- bis dreimal) einen Vegi-Tag bzw. Veggietag einzuschalten, tut auch etwas Gutes für seine Gesundheit. In Studien soll nachgewiesen worden sein, dass ein zu hoher Fleischkonsum das Risiko für gewisse Krankheiten erhöht.  
 
In Deutschland und in der Schweiz hat sich der Donnerstag als Vegi-Tag bzw. Veggietag etabliert.

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