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Donnerstag

Vollmond und Tag der Frau ~ Zartes Frühlings-Erwachen

Heute fallen der volle Mond und der Tag der Frau zusammen, bedeutungsvoll, wer weiss.

In früheren Kulturen spielte der Mond mit seinem zyklischen Verlauf von Werden und Vergehen im Leben der Frauen eine wichtige Rolle. Allzu viel weiss ich nicht darüber, denn ich gehöre einer Generation an, wo diese Verbindung Frau und Mond immer mehr in Vergessenheit geriet. Ein wenig habe ich im Internet gestöbert und DIES↓ gefunden.

Der 8. März heute wird weltweit, wie jedes Jahr, als Tag der Frau gefeiert. Wir Frauen haben in unserer westlichen Zivilisation ein hohes Mass an Frei-heit verwirklicht. Viele Frauen sagen heutzutage, mein Körper gehört mir, ob das so stimmt, sei dahingestellt. Vom Standpunkt der Vergänglichkeit, vom Werden und Vergehen her betrachtet, ist dem eher nicht so, finde ich.


Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass nun auch in der Schweiz eine Frau mit bald 70 Jahren (66) Mutter geworden ist. Sie liess sich im Ausland fremde künstlich befruchtete Eier einsetzen (hier ist dieser Eingriff nicht erlaubt) und brachte dann mithilfe eines Kaiserschnittes in einem CH-Spital Zwillinge zur Welt HIER↓

Wenn die Kleinen 10 Jahre alt sind, geht ihre Mutti langsam aber sicher dem 80. Lebensjahr entgegen. Vorausgesetzt, sie wird nicht vorher krank oder schlimmeres. Wahnsinn! In meinen Augen ist es unverantwortlich von den Ärzten einer Frau im Seniorenalter eine so späte und unnatürliche Schwanger-schaft und Geburt mittels eines künstlichen Eingriffes zu ermöglichen.

Und das angeführte Argument auch alte Männer würden Väter und niemand störe sich daran, hinkt. Immerhin ist meist noch eine erheblich jüngere Mutter da, die im Krankheits- oder Todesfall des Vaters für das Kind sorgt.

Vielleicht wäre es gut, wenn wir Frauen uns wieder mehr an unsere Verbin-dung zur Natur und zu den Mondzyklen mit ihrem Werden und Vergehen erinnerten. Dies könnte ein Hineinstürzen in die Falle solch medizintech-nischer Möglichkeiten und in einen unbegrenzten Jugendwahn auffangen.

Ein Aufsteller ist für mich das zarte Wiedererwachen
der Natur täglich zu beobachten.
Einige Bilder, aufgenommen am 2. März an einem wunderschönen
Vorfrühlingstag


Noch zur Stadt gehörend und doch ausserhalb von ihr: Am Hönggerberg



Spazieren oder am Waldrand sitzen bei herrlichen 15 Grad C


Der erste gesichtete Schmetterling in diesem Jahr


Auch dem Raben gefällt es hoch oben auf dem Baum


In den Schrebergärten über der Stadt wird bald wieder fleissig gearbeitet


Aufgeladen mit neuer Energie von Sonnenschein und Naturerwachen
geht es wieder hinunter ins Häusermeer der Stadt.


Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein

Annette von Droste-Hülshoff 1797-1848