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Samstag

Wasseralarm ~ Landfrauen-Agenda und Gartengeflüster ~ Katzengeschichte

Der Winter regiert mit eisiger Hand. Der von mir ungeliebte Monat Januar ist endlich vorbei und schon hat sich der Februar am Mittwoch mit kurzem Sire-nengeheul angekündigt. Denn immer am ersten Mittwoch im Februar werden schweizweit alle etwa 8000 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet.

Ein regelmässig auf und absteigender Ton der Sirenen ist ein allgemeiner Alarm. Ein aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden Dauer in Abstän-den von je zehn Sekunden ist die Sirene für Wasseralarm. Dieser ertönt erst nach dem allgemeinen Alarm und er kommt nur in gefährdeten Gebieten un-terhalb von Stauanlagen zur Anwendung.


Der Wasseralarm ist für Zürich bedeutsam, da die Flutwellen des gestauten Sihlsees HIER↓, wenn der Damm denn je brechen sollte, Teile von Zürich meterhoch überschwemmen könnten:

Bei einer sofortigen Zerstörung der Talsperren des Sihlsees könnten Teile der Stadt Zürich bis zu acht Meter unter Wasser gesetzt werden. Die Flut-welle würde die Stadtgrenze in Leimbach in eineinhalb Stunden, das Stadt-zentrum in knapp zwei und die entfernte Stadtgrenze bei Altstetten in knapp drei Stunden erreichen. Quelle Wikipedia

Hoffen wir, dass es nie so weit kommt, wie ich im Internet feststellte, wohne ich ausserhalb der Gefahrenzone.

In meiner kleinen Gartenecke füttere ich im Winter die Vögel, wenn es so richtig kalt ist. Manchmal höre ich das Spatzengezeter durch die geschlosse-nen Fenster im dritten Stock, eine hungrige und kommunikationsfreudige kleine Bande ist das.
Ein spezieller Ruf HIER↓ verrät mir, dass auch das eine oder andere Kohl-meischen sich da verköstigt.


Bauernregel
Wenn's der Februar gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.


Für 2012 habe ich eine Landfrauen-Agenda gekauft. Es sind vier Bäuerinnen die diese Jahresagenda mit einem wöchentlichen Textblatt gestaltet haben. Und eine fünfte hat zauberhafte Aquarelle zu den Themen gemalt. Die Agenda gefällt mir sehr gut. Manchmal steht da ein leckeres Rezept oder der Hinweis auf ein wärmendes Kräuterbad, oftmals ein Gartentipp. Im Februar in der Woche 7 zum Beispiel, ich zitiere:

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wecken jedes Jahr das gleiche Ver-langen in mir: Ich möchte die Erde mit den Händen spüren, hacken, säen, pflanzen, pflegen, ernten. Schon sehe ich üppige Gemüsebeete, blühende Rosen und bunten Sommerflor. „Es“ singt von selbst, ich schaue durchs Fenster in den Garten und freue mich auf den Frühling.

In der Nacht fällt leise Schnee und deckt die Erde wieder zu. Es ist zu früh.

Ja, es ist zu früh, und doch habe ich schon den Plan gefasst auf einen kleinen brachen Erdstreifen in meiner Gartenecke eine Blumenwiese-Mischung auszu-säen, Samen dazu habe ich kürzlich geschenkt bekommen.

Mit den Samen soll das Projekt „Dunkle Biene“ HIER↓ unterstützt werden. Bienchen- und Hummelgebrumme kann ich schon hören und kleine prachtvolle Schmetterlinge flattern sehen.


Na ja etwas Fantasie braucht es schon dazu, wenn ich aus dem Fenster gucke und die schneebedeckten Hausdächer mich auf das Jetzt verweisen-;)

Und eine kleine Zugabe
 Eine lustige Geschichte von einer alleine Bus fahrenden Katze
bei uns in einer Abendzeitung gesehen als „Good News“
und wieder gefunden im Original im Internet-;)