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Sonntag, 12. Februar 2012

100-jährig und inneres Strahlen ~ Träume und Erdbeben

Heute wäre meine Mutter 100 Jahre alt geworden, sie starb vor 10 Jahren. Sie war ein Mensch, der nicht leicht und glücklich alterte. Der körperliche Verfall machte ihr sehr zu schaffen. Die Schönheit und Attraktivität ihres Körpers waren neben ihrem Muttersein wichtige Werte in ihrem Frauenleben.

Heutzutage haben wir eine Menge Möglichkeiten die Alterung des Körpers hinauszuzögern, doch irgendwann kommt der Punkt, wo auch diese Mittel versagen. Dann zeigt sich das innere Strahlen, das selbst ein altes, verschrum-peltes Gesicht leuchten lässt.

Nicht alle schaffen das. Die 100-jährige Frau, deren Bild ich in einem Fotoblog gefunden habe, offenbart dieses innere Leuchten.

HIER↓ zum Bild. Ist sie nicht schön im wahrsten Sinn des Wortes?

Vor ein paar Tagen träumte ich von meiner Mutter, sie wollte dass ich sie umarme. Das tat ich, und es fühlte sich so echt und real an, eigenartig.


Gestern vor Mitternacht erdbebnete es hier. Zweimal war da ein Empfinden als ob tief in der Erde eine Explosion stattfände, kein wirkliches Schütteln.

Unsicher, ob das nun ein Erbeben war, hörte ich die Mitternachts-News. Der Radiomoderator hatte es auch wahrgenommen und outete sich sogar, dass er etwas Angst hatte. Und ja, es war ein Erbeben in der Innerschweiz von einer Stärke von 4,2. Auch ich fürchtete mich, hatte ich doch in der Nacht zuvor einen Albtraum, der mich verstört aufwachen liess.

Im Traum mussten wir nullkommaplötzlich unsere Wohnungen und Häuser verlassen, nicht mal Toilettenartikel durften wir mitnehmen. Durchs Fenster sah ich einen irgendwie personifizierten kleinen Atompilz mit grimmigem Gesicht, der sich schnell unserer Behausung näherte.

Nach dem Aufwachen liess mich das Geträumte einen Abklatsch der Gefühls-skala durchmachen, wie sie vermutlich die betroffenen Menschen rund um Fukushima oder Tschernobyl durchlitten haben müssen. Schauerlich!

Meine Furcht um Mitternacht war deswegen ganz verständlich, doch da hineinziehen lassen möchte ich mich nicht. Heute Morgen öffnete ich die Fensterläden und alles stand noch da an seinem Platz, die Häuser, die Bäume, die Strassen…~ Danke!