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Samstag

Wetterkapriolen ~ Vom Mai-Sommer zum Juli-Winter

Kürzlich habe ich noch gesagt, mir kann es recht sein, wenn der Sommer nicht so heiss wird, denn bei über 30 Grad mache ich meistens schlapp. Dabei habe ich an die Prognose eines Wettermannes gedacht, der sagte, es liege im Bereich des Möglichen, dass wir dieses Jahr einen Hitzesommer wie damals im 2003 erleben werden.

Ein klitzeklein wenig war ich besorgt, na ja frau wird nicht jünger und muss ihrem Tag und Nacht arbeitenden Herz etwas Sorge tragen. Folgende Zei-tungsschlagzeile, die ich neulich gelesen habe, sagt alles aus, was wir hier im Moment wettermässig als Fakt erfahren. „Vom Mai-Sommer zum Juli-Winter“


Jetzt gerade, d.h. am Donnerstagabend, 21. JULI während ich das hier schreibe, sitze ich im WINTERPULLOVER, warmen Trainerhosen und WOLL-SOCKEN am Compi und draussen sind es gerade mal 13 Grad C. Die Tropen-abende: Das war irgendwann im Mai-;). In den Bergen hat es sogar geschneit! Arme Touristen!

Ja die Touristen. Wie andere auch, möchten wir uns unseren Gästen von der besten Seite präsentieren, und nun das: Dicke Wolken, Regen und tiefherbst-liche Kälte und dazu noch der hohe Frankenkurs.

Na gut, vielleicht fahren sie gleich weiter in den Tessin, in die Sonnenstube unseres Landes. Wenn diese Kälte anhält, habe ich vor nächste Woche auch dorthin zu fliehen und einen Tag lang etwas Sonne zu tanken, immerhin ist es in der Südschweiz noch so 23 bis 25 Grad warm.


Das schlimmste in der Kategorie Wetter geschah neulich nachts: Ein Gewit-tersturm mit Hagel und Windböen vom Feinsten. Ein Moment lang dachte ich wirklich: Jetzt ist es um uns geschehen, vielleicht fällt uns das Haus über dem Kopf zusammen.

Mein Gedächtnis funkte mir einige Schreckensbilder von Katastrophenszena-rien ins Bewusstsein, doch wir hatten Glück, der Alptraum dauerte nur etwa 15 Minuten. Schäden gab es einige, doch wenigsten ist dabei niemand tödlich verunglückt.

Im Internet habe ich dann gelesen, dass auch andere Blogg-Schreibende in Zürich und Umgebung eine schlimme Nacht erlebten:
HIER↓ und HIER↓ - 02~Verbundenheitsgefühl *lächel*

Na gut, ich richte mich ein und nehme es wie es kommt, wenn es nun kalt ist, ist es kalt, nichts zu machen, und wenn es dann wieder einmal heiss wird, ist es heiss. Aber die Touristen tun mir schon etwas leid, denen hätte ich einen strahlend blauen Himmel und eine sommerlich warme Stadtkulisse gegönnt, echt. Sorry, liebe Touris-:)


UND eine sympathische Nachricht: Die Schweiz hat erstmals eine Schwimm-Weltmeisterin, die 25-jährige Swann Oberson. (HIER↓)

Als Wasserfrau freut mich das besonders *lächel*.