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Donnerstag

Die Weltpolitik aussen vor lassen…

…und sich ganz auf seine eigene kleine Welt konzentrieren. Geht das überhaupt noch heutzutage, wo die Nachrichten in Windeseile im Internet verbreitet werden, und für beinahe jeden und jede (wenigstens hier bei uns) abrufbar sind?

Manchmal versuche ich es und stecke meinen Kopf in den Sand, das gelingt mir für ein paar Tage, eine Woche, maximal zwei Wochen. Dann packt es mich wieder, in Erfahrung zu bringen, was diese oder jene im Internet schreiben über die Weltlage.


Da begrenze ich mich dann nicht auf die Nachrichten in den offiziellen Me-dien, sondern informiere mich auch auf sehr kritischen alternativen Seiten und Blogs.

Zwar ist der Schreibstil bei einigen dort etwas ruppig nach meinem Ge-schmack, doch frau erfährt so manches, was sie weder in der Zeitung noch im Radio zu lesen oder zu hören bekommen hätte.

In einem dieser Blogs habe ich gelesen, dass sich vor Pfingsten eine kleine Weltelite in unserem Land in St. Moritz trifft. Und dies um dort gemeinsam Pläne zu schmieden, wie die Weltpolitik in den nächsten zwölf Monaten zu gestalten sei, so wird spekuliert.

Jedes Jahr sollen diese Mächtigen der Welt im Geheimen einmal in einem Land zusammenkommen, z.B. letztes Jahr in Spanien und vor zwei Jahren in Griechenland. Und anschliessend gab es Troubles in diesen Ländern mit ver-schärften Gesetzen für die Bevölkerung.


Ab heute tagen sie nun bei uns in der Schweiz. Soll ich mich deswegen beun-ruhigen? Einerseits tue ich das ein wenig, andererseits erinnere ich mich noch gut an meine damals hochbetagte Mutter (inzwischen ist sie verstor-ben), die mir manchmal erzählte, wie sie sich wieder aufgeregt habe als sie diese oder jene News im Fernsehen sah.

Ich gab ihr den Rat, stell doch die Kiste einfach ab, und belaste dich nicht mit solch negativen Nachrichten. Doch sie meinte, das komme nicht in Frage, sie müsse wissen was läuft auf dieser Welt.

So geht es mir auch, ich bastle immer wieder daran die richtige Balance zu finden, denn total vereinnahmen lassen will ich mich nicht von dem ganzen News-Nervengift.

An Pfingsten sage ich deshalb:
STOPP!
An diesen Tagen hat meine kleine Welt den Vortritt.


Allen, die hier vorbeischauen,
wünsche ich entspannte Pfingsttage,
wo auch immer,
im Inland, im Ausland, zuhause oder auf Reisen.


Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht,
und sein innerstes Wesen sehnt sich
nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen
als seinem Ursprung und Ziel.
Matthias Claudius