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Mittwoch

Tulpen – Farben sehen – Ostern

Tulpen sind eine Pracht, finde ich. Farbenfroh und als Bote der Frühlings-wärme nach der kalten und grauen Winterzeit sind sie eine Augenweide ohnegleichen.

Ihren Ursprung sollen sie im Orient haben, sie (Tulipa) bilden eine Pflanzen-gattung aus der Familie der Liliengewächse mit etwa 150 Arten. Ihr Name geht auf Türkisch „tülbend“ und Persisch „dūlband“ zurück und bezeichnete in diesen Sprachen ursprünglich einen Turban. (gelesen auf Wikipedia)

Na gut, Turban das war einmal, ich sehe in der Form eher einen Kelch oder umgekehrt eine Glocke.


Frühling - der Wunder viele

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen blütenreich und milde,
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, wo die Tage entstehen.

Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

Friedrich Hölderlin 1770-1843


Wenn das einzige Gebet,
das du in deinem Leben sprichst,
aus einem "ich danke dir" bestünde,
würde das schon genügen.

Meister Eckhart - deutscher Mystiker
1260 – 1327


Letztes Jahr im Herbst habe ich recht viele Tulpenknollen in der Erde mei-nes kleinen Gärtchens vergraben, farblich gemischt stand auf der Packung ge-schrieben. Ich musste mich überraschen lassen, und diese ist gelungen, ein kleines Farbenmeer breitet sich jetzt auf dem kleinen Flecken Erde aus.

Ein paar Tulpen habe ich gepflückt, sie halten einiges länger als die gekauf-ten, und riechen auch irgendwie lebendiger.

Wie ich den Frühling liebe!


Kürzlich hat mir eine kleine Amsel im Park ein fröhliches Lied vorgetrillert, Gesangskunst vom feinsten, sie sang und trillerte, es nahm kein Ende. Da habe ich gedacht, wie muss sie glücklich sein, denn ob ihr es glaubt oder nicht, Vögel erleben die Welt als ein einziges Farbenfeuerwerk.


Hört selbst wie kunstvoll sie trillert - HIER↓


Ein Vogel nimmt weit mehr Farben und Farbnuancen wahr als ein Mensch. Grund dafür ist seine Fähigkeit, UV-Licht als Farben zu sehen, die sich mit anderen Wellenlängen zu Mischfarben kombinieren. (gelesen in der Coop-Zeitung)

Menschen können Ultraviolett nicht sehen, und Hunde und Katzen registrie-ren nur Gelb und Blau. Die grüne Wiese und den roten Ball sehen sie daher in Gelb/Grau.


Es gibt ebenfalls Menschen, die gewisse Farben nicht unterscheiden können, zu denen gehöre ich glücklicherweise nicht. Auch in die Weite sehe ich recht gut, nicht gerade wie ein Adler, aber immerhin gab es schon erstaunte Aus-rufe, wenn ich z.B. als Mitfahrerin in einem Auto weit entfernte Wegweiser entzifferte.

Doch zum Bücher Lesen brauche ich seit einigen Jahren eine Brille, das habe ich mir in jungen Jahren nie vorstellen können, denn ich war damals, ich gebe es zu, ein wenig stolz auf mein Sehvermögen-;)
 

Nächstens habe ich einen Termin bei der Augenärztin zur Augendruck-Kon-trolle, was wichtig ist wegen dem grünen Star HIER↓ (Glaukom), der zur Er-blindung führt. Einziges Symptom ist die schleichende Augendruck-Erhöhung, die jedoch nicht schmerzt. Deshalb bemerkt man es erst, wenn der Sehnerv schon irreparabel geschädigt ist und eine Therapie nur noch wenig oder gar nicht mehr hilft.

Eine sinnvolle Prophylaxe diese regelmäßige Augendruck-Kontrolle, finde ich (wichtig ab 50 Jahren). Das Augenlicht ist mir sehr kostbar.


Ostern, Ostern, Auferstehn.
Lind und leis’ die Lüfte wehn.
Hell und froh die Glocken schallen:
Osterglück den Menschen allen!
Volksgut


An Ostern bin ich zu Hause. Ostersonntag habe ich Besuch, doch ich muss nicht kochen *frohbin*, wir gehen auswärts essen, vielleicht ist es sogar möglich draußen zu sitzen.

Allen, die hier lesen,

wünsche ich ein fröhliches und gesegnetes Osterfest,

hoffentlich irgendwo entspannt im Grünen
und nicht im Verkehrsstau.