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Donnerstag

Blauregen – Hochzeit der Superlative – Des Königs Rede

Nach drei Jahren habe ich es wieder einmal geschafft den Blauregen in vol-lem Ornat anzutreffen, um dann beglückt unter dem wohlriechenden Blüten-bogen hindurch zu schreiten.

Ohne Brautkleid zwar, doch mit Andacht im Herzen, um das unvergleichliche und erhabene Kunstwerk der Natur zu würdigen.


Der betörende Duft der Glyzinien entführte mich illusionsgleich in Traum-welten, beinahe über der Erde schwebend und dankbar staunend, erkundete ich dieses glitzernde Paradies der Freude.

Wissenschaftler der Quantenphysik sagen,
dass die Quantentheorie keine
völlig objektive Beschreibung der Natur mehr zulässt.


Sich freuen heißt,
Ausschau halten
nach Gelegenheiten zur Dankbarkeit.
So ist es-:)


Der Blauregen auch genannt Wisteria...
 ...Wisterien, Wistarie, Glyzinen, Glyzinien, Glycinen oder Glycinien...


Blauregen oder Glyzinien sind die mir gängigen Namen.

Im Internet habe ich ein Rezept mit Blauregenblüten gefunden, und ich dachte, die sind giftig! Anscheinend doch nicht, der Schreibende hat das Gericht in Umbrien gegessen – HIER↓ zum Link


Wenn die Vögel singen
und die Blumen ihren Duft verströmen,
weiß man, wie das Paradies sein kann.
Chao-Hsiu Chen


Der botanische Name Wisteria ehrt den amerikanischen Arzt und Professor an der University of Pennsylvania Caspar Wistar↓ (1761–1818) Quelle Wikipedia


Wir ahnen es…
Die Blumen sind das Lächeln der Erde
Ralph Waldo Emerson

Ein Schmuck auch für die Stadthäuser und -Anlagen,
ein Hauch von Freude und Leichtigkeit….


Es hat blau geregnet-:)
…und ich habe, wie jeder hier sehen kann,
wieder einmal geschwelgt in der Blauregenwelt.


Die Liebe ist so mächtig,
dass sie die ganze Natur mit ihren Botschaften beauftragen kann.
Victor Hugo, Die Elenden

Danke Dir Natur!


Wer 1981 vor dem Bildschirm sass und die Hochzeit der unvergesslichen Diana, der Prinzessin der Herzen↓ mitverfolgte, wird wahrscheinlich auch morgen Freitag, dem 29. April bei der Hochzeit ihres Sohnes Prinz William mit Kate Middleton live dabei sein wollen.

Die Braut möchte auf das Tragen eines Diadems auf ihrem Haupt verzichten und dafür einen Blütenkranz tragen, sympathisch, finde ich.

30 Jahre liegen zwischen den zwei Ereignissen, wie sich doch einiges ver-ändert hat, selbst in der Wahrnehmung der High Society. Sich mit Bürger-lichen zu verheiraten ist nun möglich, und auch Geschiedene gelten nicht mehr als unmögliche Ehepartner.

7000 Journalisten werden morgen von dem Anlass in irgendeiner Form berichten, ein Riesending auch für die Medien. Bis jetzt habe ich keinen Termin am Freitagmorgen, da werde ich wohl auch einen Blick in diese Welt der Schönen und Reichen werfen.

Bildquelle Wikipedia GNU Lizenz↓ Fotograf Diliff
Vor dreissig Jahren arbeitete ich in einem grossen Spital und natürlich war damals die Traumhochzeit von Lady Diana Spencer mit Prinz Charles auch Gesprächsthema in den Znünipausen.

Ich habe nie vergessen wie ein älterer Arzt sagte „Das arme Mädchen“, da-mit meinte er Diana. Etwas naiv, wie ich in jenen Tagen noch war, erstaunte mich diese Aussage. Doch leider gaben ihm die zukünftigen Ereignisse Recht.

Kate, die junge Braut heute, hat in vielfältiger Hinsicht die besseren Grund-lagen für ein gutes Gelingen ihrer Ehe und ihrer Rolle am Hof. Was wird wohl in dreissig Jahren sein? Gibt es dann überhaupt noch Könige und Königinnen?

Die Liebe, welch' lieblicher Dunst!
Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.
Theodor Storm

Am Ostermontag habe ich den Film „Des Königs Rede“ gesehen  Er gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte am englischen Hof, als Prinz Williams Urgrossvater plötzlich vor der Tatsache stand von einem Tag zum anderen König werden zu müssen.
 

Da sein Bruder (König Edward VIII.) eine bürgerliche Frau heiraten wollte, die ausserdem zweimal geschieden war, musste er 1936 als König abdanken.
Nun war die Reihe an Albert, dem Herzog von York, dem Vater der heutigen Queen Elizabeth II. und dem Urgrossvater von Prinz Williams. Als König George VI. – HIER↓ ging er von 1936 bis 1952 in die Geschichte ein.

Wenn jedoch so ein Mensch scheu ist und stottert und als König viele Reden halten sollte, hat er ein Problem. Die Story des Films erzählt wie er dieses Handicap überwindet und über seinen Schatten springt. Und er hat es geschafft. HIER↓ alte Bilder vom echten König (nicht Filmkönig).
 

Der Film hat mir sehr gut gefallen, Colin Firth hat die Rolle des Königs mit viel Hingabe gespielt, er wurde dafür mit einem Oscar als bester Hauptdar-steller belohnt. Der Film an sich holte sich insgesamt vier Oscars in den Kategorien bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller und bestes OriginaldrehbuchKing’s Speech↓ ein Bijou!