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Montag, 1. November 2010

So ein Tag wie dieser ~ schöne Momente im Herbst/Winter

Wer da zu Hause blieb, der war krank oder lichtscheu. Eine Sicht bis weit in die nun schon schneebedeckten Berge –

Postkartenwetter!


Am Freitag war ich wieder einmal auf dem Waidberg↓, ein Aussichtspunkt, der Zürich von der schönsten Seite zeigt. Auf den Bänkchen jung und alt versammelt, fasziniert auf die Stadt zu ihren Füssen schauend. Weiter Blick, Abstand vom Alltag, das Herz öffnet sich-:)

Man kommt ins Gespräch, jede zweite Person ist mit einem Fotoapparat ausgerüstet. Das Bild im Aussen ist nun auch im Innern;

gespeichert im Fotoapparat und im Gedächtnis.


Etwas oberhalb des Aussichtpunktes ist schon der Wald, immer noch zur Stadt gehörig, Kühe auf der Weide, Spaziergänger mit und ohne Hunde, Joggerinnen auf dem Fitnesstrip, ein Bänkchen am Waldrand, letzte Sonnen-strahlen, alles atmet Frieden.

Heile Welt jenseits von Weltgeschehen und Machtgerangel? Ja an diesem Ort, an diesem Abend, zu dieser Stunde ist alles im Gleichgewicht, Äusseres und Inneres geben sich die Hand-:)




In der Stadt Zürich gibt es 900 ha landwirtschaftlich genutztes Land, was einem Zehntel der gesamten Stadtfläche entspricht.
Das Land wird von 27 Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben und 10 Hobby-landwirten bewirtschaftet. Rund zwei Drittel der Flächen sind Eigentum der Stadt.
Ebenfalls der Stadt gehören 10 Landwirtschaftsbetriebe. 9 davon sind verpachtet und werden von Pächterfamilien auf eigene Rechnung geführt. Der Gutsbetrieb Juchhof↓ ist ein städtischer Betrieb und wird von städti-schen Angestellten bewirtschaftet.
Quelle↓


Sonniger Herbst
rot und golden hast du die Blätter angemalt,
farbenfroh und herzlich ist dein Abschied.


Herbstlied

Der Frühling hat es angefangen,
Der Sommer hat's vollbracht.
Seht, wie mit seinen roten Wangen
So mancher Apfel lacht!

Es kommt der Herbst mit reicher Gabe,
Er teilt sie fröhlich aus,
Und geht dann wie am Bettelstabe,
Ein armer Mann, nach Haus.

Voll sind die Speicher nun und Gaden,
Dass nichts uns mehr gebricht.
Wir wollen ihn zu Gaste laden,
Er aber will es nicht.

Er will uns ohne Dank erfreuen,
Kommt immer wieder her:
Lasst uns das Gute drum erneuen,
Dann sind wir gut wie er.

A. H. Hoffmann von Fallersleben


Herbst

Der du die Wälder färbst,
Sonniger, milder Herbst,
Schöner als Rosenblüh'n
Dünkt mir dein sanftes Glüh'n.

Nimmermehr Sturm und Drang,
Nimmermehr Sehnsuchtsklang;
Leise nur atmest du
Tiefer Erfüllung Ruh'.

Aber vernehmbar auch
Klaget ein scheuer Hauch,
Der durch die Blätter weht:
Dass es zu Ende geht.

Ferdinand von Saar


Viele weitere schöne Momente im Herbst


Einen guten Wochenstart mit vielen herzlichen Begegnungen
wünsche ich allen geschtätzten Leserinnen und Lesern
und immer mal wieder ein Innehalten
um die schönen Momente im Alltag zu entdecken-:)