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Freitag

Unser Hausberg ~ Der Üetliberg

Der Blick gestern Morgen in der Früh zeigte eine fröhliche Schäfchenherde am Himmel; wollten die uns schon wieder Regen bringen?

Nichts da, der Hochsommer hat uns nochmals beglückt und uns einen Bonus-tag geschenkt. Diese Gabe habe ich dankbar angenommen um am Nachmittag, wie geplant, zusammen mit einer Freundin unseren Hausberg, den Üetliberg↓ zu besuchen.

Der Pfeil auf dem Bild zeigt das angesteuert Ziel in der Morgensonne, foto-grafiert aus meinem Stubenfenster.


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Das Ausflugsziel etwas näher herangezoomt

Der Üetliberg liegt 872 Meter über dem Meer, sein Aussichtsturm↓, ein Stahlfachwerkbau ist 72 Meter hoch und der Fernsehturm↓ 186 Meter, letzterer ist fürs Publikum nicht zugänglich.

Der Aussichtsturm auf dem Üetliberg


Der Fernsehturm


Die Sihltalbahn↓, die steilste normalspurige Adhäsionsbahn Europas,
hat uns in knapp einer halben Stunde vom Hauptbahnhof bis zur Station Üetliberg gefahren. Das letzte steilste Stück Weg blieb dann für unsere Füsse reserviert, in fünfzehn Minuten haben sie (die Füsse) uns auf den Aussichtspunkt hinaufgetragen-;)

Warum nur musste ich so schnaufen, ich gehe doch tagtäglich ins dritte Stockwerk hinauf und hinunter? Na gut, 30 Grad C am späten Nachmittag sind in diesem Sommer gewöhnungsbedürftig.


Empfang von Herr Hirsch

Die Aussicht einfach phänomenal, wir hatten echt Glück! Im Winter ist es oft hell und sonnig auf dem Üetliberg, während die Stadt unter einer dicken Nebeldecke vegetiert.


Wir stärkten uns mit einem grossen Schluck Wasser und ich musste mir dabei etwas Mut zureden, um auf den Turm hinaufzusteigen, denn ich bin nicht schwindelfrei. Die Freundin voraus, ich hinten nach; als wir oben anlangten, zitterten mir die Beine, echt. Und ein Angstgefühl machte sich breit, das habe ich so schon lange nicht mehr erlebt.

Fotografiert habe ich trotzdem, aber halt im Schneckentempo und ganz konzentriert, damit auch ja nichts hinunterfällt *lach*.



Es soll mich bitte niemand fragen wie all diese Berge heissen *schäm*


In den Bergen noch nichts von Schnee *himmelseidank*


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Da beim Pfeil wohne ich irgendwo

Wir haben dann die Aussicht noch ein wenig vom sicheren festen Boden aus genossen zusammen mit Touristen aus den verschiedensten Ländern. An Sprachen hörte ich Japanisch, Englisch, Chinesisch, Norwegisch, Hochdeutsch und hin und wieder auch etwas Schwyzerdütsch *lächel*.


Noch ein letzter Blick zurück, dann ging es wieder hinunter ins Stadtgewusel.

Und wer bis da durchgehalten hat, auf den wartet noch eine Überraschung.

Ein Virtual-Panoramabild vom Üetliberg mit Sicht auf Zürich im Winter,
das Bild dreht sich rundherum

Allen ein schönes Wochenende, die hier vorbeischauen!