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Montag

Die Weisheit deines Herzens

Einen langen Weg bin ich gegangen. Wo ist sein Beginn, wo sein Ende? Weise sagen, unser SEIN ist ohne Anfang und ohne Ende.

Mein kleines Spatzenhirn will das nicht begreifen! Na halt mal, - Spatzenhirn, was sage ich da, unser Hirn hat unglaubliche Kapazitäten, doch sind wir fähig diese auch richtig zu gebrauchen? Selbst Einstein soll gewitzelt haben: „Die meisten Menschen nutzen nur fünf bis sechs Prozent ihrer Gehirnkapazität. Ich nutze sieben Prozent!“

Ob das so stimmt, daran wird heute gezweifelt, und die Ergründung der Funktionen des Gehirns ist zu einem sehr wichtigen Forschungszweig geworden. Leider nicht nur um der Menschheit zu nutzen, sondern auch zur negativen Beeinflussung des Individuums. Ich habe gerade ein erschreckendes Buch darüber gelesen - HIER↓

Diese Fähigkeiten des Gehirns sind jedoch neutral, es hängt von der Einstellung des Menschen ab wie diese eingesetzt werden, ob Leid verursachend oder Freude und Liebe erzeugend. Dabei ist es wichtig, dass auch das „Herz“ ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat.


Heute kommt es auf jeden Einzelnen an, sein „Herz“ zu öffnen. Wie wäre es mit einem kleinen Test um uns die Weisheit des Herzens aufzuzeigen?

Jeder hat wahrscheinlich irgendwo so einen kleinen oder größeren Feind, der ihn nervt, von dem er möglicherweise sogar geplagt oder schikaniert wird, sei es die böse Nachbarin, der unmögliche Chef, eine neidische Kollegin, ein frustrierter alter Mann oder Frau...-:(

Der Grundgedanke dazu ist:
Glückliche Menschen erzeugen Freude und Liebe.

Der Test selbst geht so:
Wenn wir unserem „Feind“ begegnen, lächeln wir ihn freundlich an. Gelingt uns das mit der Zeit, wagen wir uns weiter vor und schauen den „Feind“ mal genau an, ob da nicht irgendetwas ist, das liebens- und lobenswert ist.

Na gut, vielleicht fällt uns ja nur gerade die super Frisur auf, oder wir beobachten vielleicht, dass er sehr lieb zu seiner Katze ist. Dann nehmen wir uns ein Herz und loben den „Feind“ genau da.

Wenn uns das erst zu schwierig vorkommt, können wir natürlich auch im „Trockenen“ üben, und den „Feind“ vor uns visualisieren. Statt ihn nun als Mensch zu verdammen (obwohl sein Tun verabscheuenswürdig ist), wünschen wir ihm „Möge er glücklich sein und alle Ursachen zum Glück besitzen“, denn wir wissen, glückliche Menschen erzeugen Freude und Liebe.

Später sind wir dann sogar fähig, jedes Mal wenn der „Feind“ uns über den Weg läuft ihn gedanklich mit diesem Wunschgebet zu segnen.


Von heute auf morgen wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern, drei Monate müssten wir schon dranbleiben und durchhalten, damit sich sichtbar etwas in Richtung freundlicherem Verhalten bewegt-:)

Wir fragen uns vielleicht: „Warum sollten wir das tun, die sollen doch erst ihr Verhalten ändern, und dann werde ich…“. Wer wagt gewinnt, sagt ein Sprichwort, doch hier gewinnt nicht nur einer, sondern ALLE, du und auch der „Feind“. Wir helfen uns selbst und tragen erst noch dazu bei, dass UNSERE Welt liebevoller wird.

Viel Freude und Erfolg dabei! 


Mögen alle Lebewesen glücklich sein!